
01.07.2011
Josef Hovenjürgen MdL: Kraftwerksstandort Datteln muss zwingend erhalten bleiben
Die Entscheidung aus Münster, dass der Widerruf der Stilllegungserklärung für die Kraftwerksblöcke Datteln I-III, die E.ON im Jahr 2006 erreicht hatte, nicht möglich sei, hat aufgrund des bisher unsicheren Weiterbaus von Datteln IV weitreichende Konsequenzen für die Region.
Josef Hovenjürgen MdL: „Datteln IV muss umgehend ans Netz. Datteln muss als Kraftwerksstandort zwingend erhalten bleiben. Die Folgen einer Stilllegung der Kraftwerke in Datteln sind fatal. Die Versorgung mit Fernwärme der Stadt Datteln, die Zulieferung für den Bahnstrom und viele Arbeitsplätze sind gefährdet, sollten die Altkraftwerke abgeschaltet werden. Die Entscheidung über den Fertigbau des Kraftwerks IV in Datteln darf man nicht den Gerichten überlassen. Datteln muss als Kraftwerksstandort politisch gewollt und gefördert werden.“
Der E.ON Konzern hatte im Jahr 2006 eine Stilllegungserklärung für die Kraftwerksblöcke I-III eingereicht in dem Glauben, dass bis 2012 der neue Block IV ans Netz ginge.
„Es ist unverantwortlich einem Unternehmen wie E.ON, das Milliardenbeträge in unsere Region investiert, immer wieder Steine in den Weg zu legen. Damit wird nicht nur der Kraftwerksstandort Datteln gefährdet, sondern unsere Region wird als Wirtschaftsstandort zunehmend unattraktiver. Dies können wir uns nicht leisten. Gerade im Hinblick auf Investoren, die uns in naher Zukunft mit erneuerbaren Energien versorgen sollen, muss das Ruhrgebiet seine Standortattraktivität behalten.“, so der stellv. CDU-Fraktionsvorsitzende Josef Hovenjürgen MdL.
Aufgrund des gerichtlichen Entzuges der Baugenehmigung für Datteln IV hat E.ON beantragt, die Stilllegungserklärung für die Kraftwerksblöcke I-III zurück zu nehmen.
Dies wurde von Umweltminister Remmel abgelehnt. In einem vergleichbaren Fall ist der Weiterbetrieb von alten Kraftwerksblöcken im Kraftwerk Staudinger (Hessen) genehmigt worden.












