Rainer Deppe MdL und Josef Hovenjürgen MdL besuchen landwirtschaftliche Betriebe im Kreis Recklinghausen

 

Gemeinsam mit dem landwirtschaftspolitischen Sprecher der CDU Landtagsfraktion Rainer Deppe MdL besuchte Josef Hovenjürgen MdL drei landwirtschaftliche Betriebe im Kreis Recklinghausen.


Erste Station war der Hof Hagedorn in Haltern am See.


Der direktvermarktende  Hof Hagedorn hat sich  spezialisiert auf den Gemüse- und Obstanbau sowie schwerpunktmäßig auf den Vertrieb von Frühkartoffeln. Ihre gesamten Anbauflächen werden seit 2010  bewässert. Während der Entwicklung gesellten sich neben der Vermarktung von Obst und Gemüse auch die Vermarktung von Fleischwaren und eine Backstube inklusive eines kleinen Cafes dazu. Besonderen Wert legt Familie Schulte auf die familiäre Atmosphäre und die Nähe zu ihren Kunden.


Josef Hovenjürgen MdL: „ Hof Hagedorn bietet nicht nur eine hohe Qualität, sondern hier kauft man das Erlebnis mit. Dieser Betrieb fügt sich voll und ganz in die Struktur der  Ausflugsstadt Stadt Haltern am See ein. Weiterhin ist er einer der wichtigsten Arbeitgeber im Ortsteil Lavesum, gerade auch für junge Menschen, die hier erste Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln können. Betriebe die für die Region so wichtig sind, müssen von der Politik unterstützt werden.“

 

Im Anschluss wurde der Blumenbetrieb Grutsch in Waltrop besichtigt. Familie Grutsch beliefert Abnehmer in ganz Europa mit Schnittblumen. Auf über 40 ha bauen sie ca. 300 Sorten Schnittblumen an.


„Verlässlichkeit unsere Kunden, Abnehmer und Mitarbeiter gegenüber ist unser Erfolgskonzept. Wir bieten Qualität zum gleichbleibenden Preis. So haben wir eine hohe Kundenbindung geschaffen.“, so Martin Grutsch.


Rainer Deppe MdL: „Es ist interessant wie unterschiedlich die verschiedenen Landwirtschaftsbetriebe bewirtschaftet werden. Eine computergesteuerte Bewässerungsanlage, die  die Familie Grutsch entwickelt hat, welche den Bedarf der Wassermenge reguliert, ist besonders nachhaltig und wirtschaftlich.“

 

Anschließend wurde der Hof Thier in Dorsten besichtigt. Hof Thier hält z.Z. ca. 200 Kühe. In den letzten Jahren wurden die Ställe neu gebaut und in diesem Jahr wird weiter expandiert. Durch die Gründung einer GbR wird sich die  zu melkende Kuhzahl auf 400 Stück erhöhen.

 

Hof Thier ist ein Großbetrieb, der sich auf moderne Melktechnik spezialisiert hat.
Bei der Besichtigung des hochmodernen Melkstandes erläuterte Herr Thier: „Unser Computersystem lässt Veränderungen beim Melken der Tiere direkt kontrollieren. So lässt sich prüfen ob Tiere beispielsweise krank oder brünstig sind und es kann Unsererseits schnell reagiert werden.

 

Josef Hovenjürgen: „Hier ist es besonders wichtig, dass Betriebe wie Hof Thier, die sich durch eine vorbildliche Haltung der Tiere auszeichnen, nicht an ihrer Betriebserweiterung durch das geplante Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände gehindert werden.


Landwirtschaftliche Sprecher der Landtagsfraktion Rainer Deppe MdL: „ Wenn es dazu kommt, dass die Tierschutzverbände bei Bauvorhaben ab einer  Größe von 50 m3 umbauten Raum beteiligt werden müssen ,  und damit auch klageberechtigt sind, so kann man davon ausgehen, dass aufgrund  von vielen unbestimmten Rechtsbegriffen im Bereich des Tierschutzes bei Betriebserweiterung, Betriebe eine unverhältnismäßige Verlängerung der Genehmigungsverfahren hinnehmen müssen.


„Die Anzahl der Tiere sagt nichts über deren Haltungssituation aus. Über Art und Umfang von Tierhaltung muss man sich sachgerecht auseinander setzen können. Emotionale Verfahren sind dort wenig hilfreich.“ so Hovenjürgen MdL.
Man kann sich nach der politischen Diskussion Im Landtag Nordrhein-Westfalen des Eindrucks nicht erwehren, dass Herr Remmel stillschweigend hofft, dass es zu möglichst vielen Klageverfahren kommt.


Josef Hovenjürgen MdL: „Am Hof Thier kann man sehen, dass große Betriebe durchaus eine artgerechte Haltung garantieren können. Maßstab für eine artgerechte Haltung der Tiere ist nicht die Größe des Betriebs, sondern dass eine Identifizierung des Bauern mit seinen Tieren vorliegt. Dann mache ich mir um Großbetriebe, wie beispielsweise den Hof Thier,  keine Sorgen.“