Josef Hovenjürgen MdL wählt Bundespräsidenten

Josef Hovenjürgen in die 14. Bundesversammlung gewählt

Mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen ist erneut ein Vertreter aus dem Kreis Recklinghausen in die Bundesversammlung gewählt worden. In der konstituierenden Sitzung des NRW-Landtages am Mittwoch wurde er als einer von 50 Christdemokraten gewählt, die in der 14. Bundesversammlung den neuen Bundespräsidenten wählen werden. Hovenjürgen hatte bei der Landtagswahl 2010 in seinem Wahlkreisen deutlich besser als der Landestrend abgeschnitten, so ist seine Wahl in die Bundesversammlung durchaus als Anerkennung seiner erfolgreichen Arbeit zu sehen.

 

Hovenjürgen darf somit am 30. Juni im Berliner Reichstag den nächsten Bundespräsidenten wählen. Nach dem Rücktritt von Horst Köhler tritt an diesem Tag die Bundesversammlung zusammen, um ein neues Staatsoberhaupt zu bestimmen. Als Favorit gilt der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff. Auch Hovenjürgen erklärte bereits, dass er Christian Wulff unterstützen werde. „Christian Wulff hat als Ministerpräsident eines großen Bundeslandes gezeigt, dass er ein Land bürgernah und kompetent repräsentieren kann", so Hovenjürgen. Mit 51 Jahren wäre Christian Wulff der bisher jüngste Bundespräsident in der Geschichte der Bundesrepublik. Hovenjürgen sieht das auch als Chance. Er weist darauf hin, dass man Wulff als einen sehr sachorientierten und erfolgreichen Politiker kennt, der als Bundespräsident beispielsweise im Bereich der Generationengerechtigkeit ein wichtiger Ideengeber für Politik und Gesellschaft sein kann.

 

Die Bundesversammlung setzt sich aus 1244 Mitgliedern zusammen. Dazu gehören alle 622 Bundestagsabgeordneten als geborene Mitglieder sowie die gleiche Anzahl an Delegierten, die durch die Landesparlamente gewählt werden. Aus NRW werden 133 Mitglieder in die Bundesversammlung entsendet.