Josef HovenjürgenJosef Hovenjürgen

13.09.2010

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Auf die Äußerungen der beiden Stadtverbandsvorsitzenden Erwin Kirschenbaum und Michael Groß MdB in ihrem Schreiben an den Regierungspräsidenten in Münster, in dem sie den Deichbau an der Lippe in Frage stellen, meldet sich jetzt der heimische Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen MdL zu Wort:

Josef Hovenjürgen MdL begrüßt dieses Schreiben mit dem Hinweis, dass endlich auch die Sozialdemokraten in der Realität vor Ort angekommen sind. Er teilt ausdrücklich die Befürchtungen auf die Entwicklungsmöglichkeiten des Chemieparks in Marl. Gleichzeitig teilt er die Sorgen in Richtung der Kostenentwicklungen für die Neuerrichtung des Deiches und unterstreicht: „Experten sind sich einig, eine Ertüchtigung des alten Deiches ist möglich. Somit könnte der Anwohnerschutz auch mit erheblich weniger Eingriffen in die vorhandenen Strukturen und natürlich auch wesentlich kostengünstiger sichergestellt werden.“

Josef Hovenjürgen bietet ausdrücklich an, zukünftig aufgrund der offensichtlich gleichgerichteten Interessenlage, gemeinsam vorzugehen. Es müssen alle Chancen genutzt werden, um eine unnötige Verschwendung von öffentlichen Geldern zu verhindern und einer Beeinträchtigung der weiteren industriellen Entwicklung des Chemiestandorts Marl vorzubeugen.