Hovenjürgen erneut im CDU-Landesvorstand

Der Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen ist beim CDU-Landesparteitag in Essen am vergangenen Wochenende erneut in den CDU-Landesvorstand gewählt worden. „Das ist eine klare Bestätigung der guten Arbeit von Josef Hovenjürgen im Landesvorstand und für den Kreis Recklinghausen", freut sich der stellvertretende Kreisvorsitzende Benno Portmann über die Wahl Hovenjürgens. Ebenfalls erfreulich ist die Wiederwahl des Recklinghäuser Landtagsabgeordneten Lothar Hegemann zum Landesschatzmeister. Der Kreisverband der CDU Recklinghausen war mit insgesamt 23 Delegierten auf dem Landesparteitag vertreten, darunter der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Missfelder, die CDU-Bundestagskandidaten Astrid Timmermann-Fechter und Sven Volmering sowie die Europakandidatin Carmen Greine aus Marl.

 

Nach den Vorstandswahlen, bei denen Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers mit über 94 Prozent erneut zum Landesvorsitzenden der NRW-CDU gewählt wurde, beschlossen die Christdemokraten einstimmig den Leitantrag, der mit dem Motto „Die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft sichern" überschrieben war. Darin fordern die Christdemokraten, dass die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft Grundlage einer neuen Weltfinanzordnung werden soll. Besondere Bedeutung kommt dabei der Europäischen Union zu, die gerade in schwierigen Zeiten für Stabilität sorgen kann. „Gerade für uns als Export-Nation ist ein starkes Europa wichtig", ist CDU-Landtagsabgeordneter Josef Hovenjürgen überzeugt. Daher müsse jetzt Schluss sein mit EU-Erweiterungen. Insbesondere sprach sich der Parteitag einstimmig gegen eine Vollmitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union aus.

 

Wichtig sei, dass sich Leistung wieder lohne, deshalb plädierte der Parteitag einstimmig für die Anhebung des Schonvermögens bei Hartz IV. Es dürfe nicht sein, dass Menschen, die Jahrzehnte lang gearbeitet haben und gegen Ende ihres Berufslebens arbeitslos werden, verarmen, so Hovenjürgen.

 

Der gemeinsame Antrag der CDU Recklinghausen mit vier weiteren Kreisverbänden zum Thema „Haushaltssicherungsgemeinden" wurde nach intensiver Beratung an die Landtagsfraktion verwiesen. Josef Hovenjürgen: „Die Diskussion hat gezeigt, dass das Problem der Überschuldung nicht nur die Kommunen im nördlichen Ruhrgebiet betrifft. Nur durch ein Zusammenwirken und durch eine finanzielle Beteiligung aller Ebenen ist hier eine Besserung für die Städte zu erwirken."