15.12.2010
Stadtumbau in Wulfen-Barkenberg beschäftigt Landespolitik
Josef Hovenjürgen MdL lädt Delegation um Bürgermeister Lambert Lütkenhorst in den Düsseldorfer Landtag ein


Die Diskussion um den Stopp der Stadtumbaumaßnahmen in Wulfen-Barkenberg beschäftigt nun auch die Landespolitik. Am heutigen Mittwoch traf sich eine Delegation der im Rat vertretenen Fraktionen und der Wulfenkonferenz um Bürgermeister Lambert Lütkenhorst mit Landespolitikern im Düsseldorfer Landtag. Auf Einladung von Josef Hovenjürgen MdL wurden die Perspektiven des Stadtumbaus in Barkenberg erörtert. An der Sitzung nahmen auch Abgeordnete anderer Landtagsfraktionen sowie Vertreter des zuständigen Ministeriums teil.

 

„Es war mir wichtig, die Probleme in Barkenberg mit Vertretern verschiedener Parteien zu diskutieren. Deshalb habe ich mich auch sehr darüber gefreut, dass der Bürgermeister Vertreter der unterschiedlichen Ratsfraktionen und der Wulfenkonferenz mitgebracht hat. Um Ideen und Lösungen für den Stadtumbau in Wulfen-Barkenberg zu finden und umzusetzen, brauchen wir eine breite politische Basis. Die heutige Sitzung hat gezeigt, wie wichtig allen das Thema ist und war somit ein gelungener Auftakt für eine Fortsetzung der Bemühungen den Stadtumbau fortzusetzen,“macht Hovenjürgen deutlich.

 

Hovenjürgen weiter: „Besonders beruhigt bin ich darüber, dass aus Kreisen des Ministeriums verlautete, dass im Zusammenhang mit bereits abgeschlossenen Maßnahmen des Stadtumbaus nicht mit einer Rückforderungen von Mitteln zu rechnen ist. Das ist eine gute Nachricht für Dorsten. Jetzt gilt es für die Stadt alternative Förderungsmöglichkeiten zu suchen,“ forderte Hovenjürgen.

 

„Die Menschen in Wulfen-Barkenberg haben viel erreicht. In den letzten Jahren hat sich viel bürgerschaftliches Engagement entwickelt. Alle Beteiligten sind sich einig, hier muss es weitergehen. Ob mit oder ohne LEG, jetzt müssen wir gemeinsam nach Wegen suchen, den Stadtumbauprozess in Barkenberg fortzusetzen,“ machte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst abschließend deutlich.