(v.l.) Matthias Dörtelmann, Josef Hovenjürgen MdL, Dr. Ralf Brauksiepe, Anke Ronge(v.l.) Matthias Dörtelmann, Josef Hovenjürgen MdL, Dr. Ralf Brauksiepe, Anke Ronge

13. April 2010

Josef Hovenjürgen MdL besucht gemeinsam mit Staatssekretär Brauksiepe das Marienhospital in Marl


Dr. Ralf Brauksiepe, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, überzeugte sich in Marl vor Ort von der erfolgreichen Neustrukturierung und Modernisierung des Marienhospitals. Gemeinsam mit den CDU-Landtagskandidaten für Marl, Josef Hovenjürgen MdL und Matthias Dörtelmann, besichtigte er die 2004 völlig neu organisierte Zentrale Aufnahme, das Dialysezentrum und die neu gestaltete Intensivstation. Beeindruckt zeigte er sich besonders von der Organisationsform der Zentralen Aufnahme, die mittlerweile in zahlreichen anderen Krankenhäusern übernommen wird. Josef Hovenjürgen MdL: „Ohne Fördermittel des Landes hätten diese hoch modernen Einrichtungen nicht realisiert werden können."

Mit großem Interesse verfolgten die Gäste aus der Politik die Schilderungen des Geschäftsführers Norbert Fockenberg. Er erläuterte die Organisationsstruktur des Katholischen Klinikums Ruhrgebiet Nord, wozu das Marienhospital gehört. Dieser Klinikverbund katholischer Krankenhäuser im Kreis Recklinghausen ist der größte Klinikverbund im nördlichen Ruhrgebiet. Er verfügt über 23 medizinische Fachabteilungen mit knapp 1.000 Klinikbetten und versorgt jährlich mehr als 33.000 stationäre Patientinnen und Patienten in Dorsten, Marl, Haltern und Herten. Mit rund 2.220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - darunter allein 174 Ärztinnen und Ärzte - gehört das „Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH" darüber hinaus zu einem der größten Arbeitgeber im Kreis Recklinghausen. Josef Hovenjürgen MdL erklärte: „Neben der Patientenversorgung bedeutet dies, dass dieser Klinikverbund ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region ist, der sich  einer wachsenden Konkurrenz der Krankenhäuser in der Region stellen muss und dabei gut aufgestellt ist."

Ein wichtiger Themenpunkt in der anschließenden Gesprächsrunde mit Vertretern der Klinikleitung und der Politik war auch der Ärztemangel. Der Ärztliche Direktor Klaus-Peter Riesener berichtete von den umfangreichen Bemühungen, dringend gesuchtes Ärztepersonal zu finden, und bemängelte, dass lediglich 50 % der Absolventen eines Medizinstudiums den Arztberuf ergreifen. Staatssekretär Brauksiepe bekundete, dass der Arztberuf wieder attraktiver werden müsse, nicht zuletzt vor dem Hintergrund internationaler Konkurrenz durch den Europäischen Arbeitsmarkt.