NRW-Schulministerin Barbara Sommer löst Versprechen ein und nimmt an „Marsch gegen das Vergessen“ der Halteraner Alexander-Lebenstein-Realschule teil.
NRW-Schulministerin Barbara Sommer (Mitte), MdL Josef Hovenjürgen und Bodo Klimpel Bürgermeister der Stadt Haltern am See nahmen an der Gedenkfeier der Alexander-Lebenstein-Realschule teil.Nachdem Ministerin Sommer dem heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen und der Alexander-Lebenstein-Realschule ihren Besuch im vergangenen Jahr versprochen hatte, löste sie dieses Versprechen am 27. Januar 2009 ein.
Der 27. Januar ist der Tag in Deutschland, an dem in tausenden von Veranstaltungen und Gedenkfeiern der Opfer des Nationalsozialismus gedacht wird.
Barbar Sommer, CDU: „Mit großem Interesse habe ich mir die Berichte ihres Landestagsabgeordneten Josef Hovenjürgen über die Halteraner Realschule angehört, die für ihre engagierte Arbeit bereits mit dem Titel „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage" ausgezeichnet wurde.
Josef Hovenjürgen: „Ich freue mich sehr, dass unsere Schulministerin ihre Ankündigung wahr gemacht hat, und heute an den Gedenkfeiern zum Holocaust-Gedenktag in Haltern teilnimmt."
Mit einem feierlichen ökomenischen Gottesdienst in der Erlöserkirche stimmten sich die 10 Klassen gemeinsam mit der Schulministerin, dem Landtagsabgeordneten Hovenjürgen, Bürgermeister Klimpel und zahlreichen Gästen auf den anschließenden Schweigemarsch durch die Halterner Innenstadt ein. Am Ende des Weges entlang ehemaliger Wohnhäuser Halteraner Juden, fanden auf dem Schulhof vor dem Schülermahnmal, einem Güterwagon, der dort seit 2003 an die Judendeportation erinnert, eine Gedenkstunde statt.
Ministerin Sommer wandte sich in ihrer Ansprache direkt an die Schülerinnen und Schüler: „Ihr werdet dafür gerade stehen, dass so etwas nicht mehr passiert!"
Zusammen mit Realschulleiter Michael Weiand eröffnete sie danach die Ausstellung „Die Odyssee der Kinder - auf der Flucht aus dem Dritten Reich ins Gelobte Land". Eine Ausstellung, die von den Schülerinnen und Schülern der Alexander-Lebenstein-Realschule ein halbes Jahr lang vorbereitet worden war.












