
16.04.2010
Ministerpräsident Rüttgers besuchte Schloss Lembeck
Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers hielt am Mittwoch den 14.04. auf einem Zwischenstopp im Wahlkreis von Josef Hovenjürgen MdL und sprach bei einer Veranstaltung der CDU-Dorsten und Haltern am See.

„Die Resonanz war überwältigend", freuten sich Halterns CDU-Stadtverbandsvorsitzender Bruno Kleine Stegemann und sein Dorstener Kollege Tobias Stockhoff nach dem Besuch des Ministerpräsidenten. Der Schlaunsche Saal im Schloss Lembeck war mit über 180 Besuchern beim Besuch von Landesvater Dr. Jürgen Rüttgers restlos gefüllt.

Zahlreiche Leute mussten am frühen Mittwochabend sogar stehen, um einen NRW-Ministerpräsidenten erleben zu können. In seiner Rede unter den Titel „NRW muss stabil bleiben" bemühte er nicht die populistische Keule, sondern zeigte sich ganz als Landesvater und zog eine beeindruckende Erfolgsbilanz der schwarz-gelben Landesregierung.

Schon auf dem Weg ins Schloss nahm sich Rüttgers die Zeit, um mit den Besuchern im Schlosspark ins Gespräch zu kommen. Ein besonderes Erlebnis dürfte dabei der 7-Jährige Luca gehabt haben. Er wurde vom Ministerpräsidenten zu einem spontanen Fototermin auf der Schlosstreppe eingeladen. Nach der Begrüßung durch den örtlichen

CDU-Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen wurde Rüttgers herzlich durch den Schloss- und Hausherren, Graf Ferdinand von Merveldt begrüßt. Im Anschluss richteten der Dorstener Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und die stellv. Bürgermeisterin der Stadt Haltern am See, Hiltrud Schlierkamp ihre Grußworte an die Versammlung. Lütkenhorst dankte für die 55 Millionen Euro Fördergelder, die die Stadt Dorsten in den letzten 5 Jahren unter Ministerpräsident Rüttgers erhalten habe und lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Arbeit vom heimischen Abgeordneten Josef Hovenjürgen: „Ohne seinen unermüdlichen Einsatz hätten wir diese Projekte nicht umsetzen können. Ich wünsche mir, dass Josef auch nach dem 9. Mai dem Landtag wieder angehört." Ins gleiche Horn stieß auch Schlierkamp: „Herr Rüttgers, sie sind unserer bestes Pferd im Stall. Und mit Josef Hovenjürgen geben wir ihnen ein gutes Zugpferd an die Seite!"

Rüttgers lies sich in seiner mehr als einstündigen Rede nicht am politischen Gegner aus, sondern bilanzierte die letzten fünf Jahre Regierungsarbeit in NRW. „Über 250.000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Jobs in NRW, über 8000 neue Lehrerstellen und 90.000 Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren", betonte der Ministerpräsident. Dabei machte er deutlich, dass noch einiges zu tun sein. Drei Visionen habe er an dieser Stelle: „NRW als Industrieland stärken, Schuldenabbau ermöglichen und Kinder fördern." So sprach sich Rüttgers für den Bau neuer umweltschonender Kohlekraftwerke aus: „Aber dann müssen auch die alten Drecksschleudern abgeschaltet werden!"

Oder für die Förderung von Elektroautos oder neuen Batterietechnologie. Auch den verschuldeten Städten in der Emscher-Lippe-Region machte er Hoffnung und verwies auf eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Bund, Ländern und Kommunen, die auch auf seinen Druck die Verschuldung der Städte und Gemeinden bekämpfen soll. Bei der Schulpolitik sagte er: „Wir wollen keinen Schulkampf. Wir wollen den Schulen endlich mal Zeit geben, um sich entwickeln zu können. Mit mehr Lehrern, weniger Unterrichtsausfall und kleineren Klassen." Er habe die Vision, dass man von unseren Schulen einmal sagen könne: „Kein Kind wird zurückgelassen!" Am Ende betonte Jürgen Rüttgers, dass diese Wahl eine Schicksalswahl für NRW sei und auf Messers Schneide stünde: „Entweder eine bürgerliche Mehrheit mit uns oder Rot-Rot. Das ist die Alternative, vor der die Menschen stehen." Dass er mit seiner Rede den Nerv der Zuhörer traf, zeigte der minutenlange Schlussapplaus.

Verabschiedet wurde der Landesvater mit einem „Deutschlandstuhl" und einer Flasche Calvados aus Dorstens Partnerstadt Ernée und den launigen Worten: „Den einzigen Luxus, den wir uns als Stadt im Nothaushaltsrecht leisten können sind zwei Partnerstädte in Frankreich, die für Luxus stehen. Ernée mit Calvados und Dormans mit Champagne. Der Champagne war aber leider aus. Aber bis zum 9. Mai liefern wir Ihnen den nach."
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers besucht am 14.04.2010 Schloss Lembeck
"Rede Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers MdL"
(c) CDU-Stadtverband Dorsten












