
13.10.2011
Stellungnahme des CDU-Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen zur
Berichterstattung : „SPD pocht auf Sekundarschule“
Josef Hovenjürgen MdL:
„Es war gut und richtig, dass wir nach vielen Jahrzehnten des Schulstreits endlich einen Schulfrieden für NRW haben schließen können. Ein Kernbestandteil dieses Schulkompromisses ist, dass das gegliederte Schulsystem erhalten bleibt.
Dort, wo beispielsweise eine Hauptschule von den Eltern akzeptiert ist, und die Anmeldezahlen stimmen, besteht keinerlei Notwendigkeit, diese Hauptschule zu schließen oder umzuwandeln. Dort, wo aufgrund fehlender Anmeldezahlen einzelne Haupt- oder Realschulen alleine nicht mehr lebensfähig sind, besteht jetzt bsw. die Möglichkeit, eine Sekundarschule einzurichten. Diese Sekundarschule ist allerdings nicht zwingend vorgeschrieben, sondern sie ist ein Angebot im vielfältig gegliederten Schulsystem, welches wir in Nordrhein-Westfalen mit großem Erfolg seit Jahrzehnten vorhalten.
Insofern irrt SPD-Ausschussvorsitzender Rainer Nechanitky wenn er seine Kritik am Schuldezernenten Georg Möllers abreagiert. Solange Eltern mit einer Schulform einverstanden sind und ihre Kinder dort beschulen lassen wollen, greift sinnvoller und vernünftigerweise kein Schuldezernent ein und zerstört ein funktionierendes System. Und der jetzige Schulfrieden in NRW ist nicht geschlossen worden, damit die ideologischen Grabenkämpfe der Vergangenheit jetzt auf lokaler Ebene weitergeführt werden, Herr Nechanitky!“












