
19.04.2010
Motivierte CDU startete Samstag in der Dorstener Innenstadt in die Endphase des Landtagswahlkampfes
„Die Sorge vor der flächendeckenden Einführung der Einheitsschule und das unglaubwürdige Taktieren der SPD-Spitzenkandidatin beim Thema ‚Rot-Rot‘ waren eindeutig die Hauptgesprächsthemen an unseren Infoständen", beschreibt CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff die Stimmung beim CDU-Wahlkampfauftakt in der Dorstener Innenstadt am vergangenen Samstag. Über 80 Christdemokraten läuteten am Samstag mit fünf Aktionsständen in der gesamten Innenstadt verteilt den Wahlkampf ein, während sich die Dorstener Sozialdemokraten am Rande der Innenstadt um den gestürzten EX-Vorsitzenden Franz Müntefering versammelten.
„Die Menschen in Dorsten wollen ihre Schullandschaft erhalten und keine flächendeckenden Experimente mit Einheitsschulen", war der Eindruck des CDU-Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen.

Im Gegensatz zur SPD und zur Linkspartei wolle die Union stattdessen in den nächsten Jahren die Klassengrößen weiter verringern, Unterrichtsausfall abbauen und die spezielle Förderung von Schulen in sozialen Brennpunkten ausbauen. „Die Einheitsschule verdeckt doch nur die wirklichen Probleme. Wir brauchen keine Systemdiskussion, wir brauchen mehr Lehrer und bessere Förderung", so Hovenjürgen. Die Union habe in den letzten Jahren 8000 neue Lehrerstellen geschaffen und den Unterrichtsausfall halbiert. „Dass jetzt die SPD-Leute das Bildungssystem verbessern wollen, die vor 5 Jahren noch tausende Lehrerstellen abbauen wollten und für Rekordunterrichtsausfall verantwortlich waren, ist schon ein Treppenwitz", stellt der CDU-Kandidat für den Dorstener Norden klar.












