03.05.2010

Eine Zukunft für die Dorstener Zechenfläche
NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben besucht die Zeche Fürst Leopold Hervest

 

Die beiden CDU-Landtagskandidaten für Dorsten begrüßten die NRW-Wirtschaftsministerin auf dem Gelände, das aktuell in der Planung zu einem Kreativquartier und Einzelhandelsbereich steht.

In der Lohnhalle ließ sich Christa Thoben von Investor TeDo, dem Dorstener Stadtbaurat Holger Lohse und Vertretern der RAG Montan Immobilien die derzeitigen Planungen für das Gelände vorstellen, die das Land mit 12 Mio. Euro fördert.


Sie zeigte sich beeindruckt vom Investorenkonzept, wonach die denkmalgeschützten Zechengebäude zukünftig ein privat finanziertes Zentrum für Kultur und Kunst werden sollen. Sie regte darüber hinaus an, dort auch Wohnraum zu schaffen, um diesen neuen Stadtteil mit Leben zu füllen.

 

Auch die im Stadtteil Hervest diskutierte Zukunft des südlich der Zechenfläche angrenzenden Einzelhandels am Harsewinkel kam zur Sprache. Stadtbaurat Lohse stellte dazu die zwei Alternativen von Einzelhandelsflächen vor, die der Investor ursprünglich westlich und nach aktueller Planung östlich der historischen Zechengebäude ansiedeln will.


Josef Hovenjürgen erklärte: „Trotz der offenen Fragen, was die Einzelhandelsansiedlung und die Zukunft der vorhandenen Einzelhandelsstrukturen am Harsewinkel angeht, ist die Entwicklung dieses Bereiches entscheidend für Dorsten. Es werden nicht nur 350 Arbeitsplätze geschaffen, der Stadtteil Hervest verändert sein Gesicht. Wichtig ist, dass dieses Strukturwandelprojekt eine wirkliche Zukunft für den Stadtteil darstellt und andere Stadtteile nicht negativ beeinflusst werden."