Brief aus Düsseldorf: CDU-Landtagsabgeordneter Josef Hovenjürgen: Für eine bessere Nahmobilität – Wir fördern die Radverkehrsinfrastruktur in Herten

Das Verkehrsministerium hat den zweiten Teil des „Nahmobilitätsprogramms 2020“ veröffentlicht. Von diesem Programm profitieren landesweit 26 neue Vorhaben. Ergänzend zu den 20,9 Mio. Euro des ersten Programms, umfasst das zweite Programm nun zusätzliche 7,8 Mio. Euro. Mit diesen Mitteln sollen unter anderem neue Radwege, und Abstellanlagen realisiert werden. Außerdem möchten wir die Kommunikations- und Serviceangebote verbessern. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen:

„Das Fahrrad hat in diesem Jahr einen wahren Boom erlebt. Viele Menschen in NRW nutzen ihr Rad oder E-Bike nicht nur in der Freizeit oder zum Sport, sondern auch immer mehr für den täglichen Weg zur Arbeit. Mit dem zweiten Teil des Nahmobilitätsprogramms schaffen wir jetzt die Voraussetzungen dafür, dass dieser Trend nachhaltig bleibt und Fahrradfahren noch attraktiver wird.

Ich freue mich daher, dass auch Herten von den Mitteln profitiert. Die 83.600 Euro für eine öffentliche Fahrradabstellanlage sowie die wegweisende Beschilderung für das lokale Radverkehrsnetz sind eine tolle Investition und ein wichtiger Beitrag für die Nahmobilitätsinfrastruktur in Herten. Ich wünsche mir daher, dass die Mittel nun schnell in unserer Kommune genutzt werden und das Projekt zeitnah realisiert werden kann.“ Die 83.600 Euro sind ein 75%iger Zuschuss für die 111.400 Euro geplanten Gesamtausgaben.

Hintergrund:
Mit dem zweiten Teil des Nahmobilitätsprogramms 2020 werden auf der einen Seite Baumaßnahmen von Kommunen in Höhe von insgesamt 14,2 Mio. Euro ermöglicht. Auf der anderen Seite werden zur Verstärkung der Hebelwirkung von Programmen des Bundes Kofinanzierungen aufgenommen.
Die Voraussetzung zur Programmaufnahme ist, dass bei Abschluss der Planungen Baureife gegeben ist und zeitnah mit einem Baubeginn zu rechnen ist. Die Prüfungen und Bewilligungen der Förderanträge erfolgen durch die jeweiligen Bezirksregierungen. Damit die Mittel bestimmungsgemäß eingesetzt werden können, sind die Kommunen aufgerufen, für einen schnellen Baubeginn zu sorgen.

Foto: Andrzej Rembowski auf Pixabay

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