Endlich voranbringen: Sanierung des Kreishauses in Recklinghausen

"Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende": Kreis-CDU fordert Landrat auf, die dringend notwendige Sanierung des Kreishauses endlich voranzubringen  Nach der Entscheidung der CDU-Fraktion, die Notbremse beim geplanten Neubau des Kreishauses zu ziehen, fordert CDU-Kreisvorsitzender Josef Hovenjürgen den Landrat auf:

„Landrat Süberkrüb muss jetzt endlich handeln. Die völlig überteuerte und unrealistische Neubauvariante (150 Mio. und mehr, siehe Neubau Berufskolleg) für ein neues Kreishaus gehört eingemottet. Stattdessen muss der Kreistag am 26. Februar über das bereits im November 2015 vorgestellte Maßnahmenpaket zur Erledigung des Notwendigen entscheiden. Seit drei Jahren passiert nichts in diesem Kreishaus, dringend erforderliche Renovierungen werden auf die lange Bank geschoben, der Frust bei der Belegschaft ist zu Recht hoch.“

Die CDU-Kreispartei fordert Landrat Süberkrüb auf:

1. Weitere Planungen für einen Neubau oder die Komplettsanierung im Bestandschutz sind sofort zu beenden. Die in Rede stehenden Summen sind völlig aus dem Ruder gelaufen und gefährden massiv die Glaubwürdigkeit von Politik und Verwaltung in Zeiten kommunaler Haushaltssicherung. Darüber hinaus zerstört der geplante Neubau die vom Kreistag beschlossene Solidarität des Kreises mit unseren zehn Stärkungspakt-kommunen.

2. Der Kreistag muss am 26. Februar die erforderlichen 20 Mio. Euro freigeben, um die vom Gutachter festgestellten Brandschutzmängel zu beseitigen und dringend notwendige Renovierungen (Stromkabel, neue Teppiche, Technik, etc.) zeitnah anzupacken. Das Ziel muss sein, eine funktionierende Verwaltung zu sichern und nicht einen überteuerten Neubau zu beschließen.

3. Der Personalrat hat in der Kreistagssitzung am 23.11.2015 angekündigt, dass im Jahr 2016 eine Mitarbeiterbefragung zu dem gesamten Themenkomplex stattfinden wird. Die Gründe, warum diese Befragung drei Jahre später immer noch nicht durchgeführt worden ist, liegen auf der Hand. Die Nachteile von Großraumbüros in Verwaltungen sind bekannt (hoher Krankenstand, mangelnde Privatsphäre, sinkende Produktivität, Stress, Arbeitszufriedenheit sinkt). Nirgendwo in Deutschland kämen Landräte und Bürgermeister im Jahr 2018 auf die Idee, dies veraltete Konzept, welches in Werbeagenturen und anderen Kreativberufen seine Chance haben mag, in einer öffentlichen Verwaltung von der Größe unserer Kreisverwaltung zu verwirklichen. Die CDU lehnt das Konzept des Großraumbüros mit Integration der Außenstellen ab.

 

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